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Da mein Frauchen gelernter Groomerin (Hundefriseurin) ist, hat sie mir einiges verraten, was vielleicht für den einen oder anderen interessant ist.

Es gibt viele schöne Hunde und deren Fell ist sehr unterschiedlich.

Man unterscheidet doppeltes (Deckhaar und Unterwolle) und einfaches (nur Deckhaar, keine Unterwolle) Fell.

Beispiele für einfaches Fell sind: Boxer, Welsh Terrier, Pudel, Yorkshire Terrier, Coton de Tuleár, Havaneser, Irish Soft Coated Wheaten Terrier und Malteser.

Doppeltes Fell haben z.B. Cairn Terrier, Deutscher Schäferhund, Foxterrier Drahthaar,  Jack Russel Terrier, Riesenschnauzer, Rottweiler, Australian Shepherd, English Cocker Spaniel, English Springer Spaniel, Golden Retriever, West Highland White Terrier, American Cocker Spaniel, Bearded Collie, Bobtail, English Setter, King Charles Spaniel und Shih Tzu.

Die Textur des Fells kann rau (Rauhaardackel), drahtig (Foxterrier), lockig (Pudel), glatt (Boxer) oder seidig (Yorkshire Terrier) sein.

Die Pflege des Hundefells richtet sich nach der Art und Beschaffenheit des Fells (…und danach, wie oft er sich in „wohlriechenden“ Dingen wälzt…). Womit wir beim Thema Baden wären. Hier gilt: 2 Stühle, 3 Meinungen… 

Also bei uns ist 1x im Jahr Badetag. Meist an einem warmen Sommertag, dann kann man draußen super trocknen. Zu häufiges Baden (mit Shampoo) zerstört die natürliche Schutzschicht des Fells und der Haut. Wichtig ist es auf jeden Fall ein spezielles Hundeshampoo zu nehmen, da es auf die Bedürfnisse der Hundehaut abgestimmt ist. Denn bei uns Hunden liegt der pH-Wert ca. bei 6,8 – 8,0 (basisch), bei Euch Menschen  ca. bei 5,5 – 5,8 (sauer).  ventilator-0028.gif von 123gif.de

Gut für Haut- und Fellpflege ist die Zugabe von etwas Öl zum Futter.  Hierzu sollte man hochwertige Öle verwenden (Lein- oder Nachtkerzenöl).

Das Hundefell muss regelmäßig gepflegt werden (kämmen und bürsten), wobei natürlich die langhaarigen Hunde wesentlich pflegeintensiver sind.  Es werden Staub und Schmutz entfernt und man vermeidet Verknotungen, woraus sich Verfilzungen bilden können. Hierdurch kommt zu wenig Luft an die Haut, was natürlich sehr unangenehm ist aber auch der beste Nährboden für Hautkrankheiten und Ektoparasiten. Außerdem ist das Verwöhnprogramm gut für die Hautdurchblutung. Grade – aber nicht nur – während des Fellwechsels sollte man sich ausreichend Zeit im „heimischen Hundesalon“ nehmen.

 Zeit zu zweit: zur Fellpflege gehört (je nach Fellbeschaffenheit und –art): kämmen, bürsten, effilieren (ausdünnen), carding

(Unterwolle entfernen), schneiden,  scheren und…

...trimmen (Auszupfen abgestorbener Haare meist mit der Hand oder mit einem Trimmmesser) – warum? Rauhaarrassen hund-0092.gif von 123gif.de – die meisten Terrier sowie Schnauzer und Rauhaardackel, aber auch einige Spanielarten mit weicherer Haarstruktur dürfen nicht geschoren sondern müssen getrimmt werden. Bei diesen Rassen fallen die reifen (abgestorbenen) Haar nicht oder nur sehr schwer von alleine aus. Wenn diese dann nicht ausgetrimmt werden, entsteht Juckreiz. Wenn regelmäßig getrimmt wird, entsteht bei vielen Hunden der „rolling coat“ – unter den zu trimmenden langen Deckhaaren ist nicht nur die Unterwolle sondern bereits eine neue Schicht kurzer Deckhaare. Welpen werden frühestens ab dem 3. oder 4. Monat getrimmt. Wenn ein „Trimmhund“ nicht getrimmt, sondern z.B. geschoren, verliert er die rassetypische drahtige und feste Fellstruktur. Nach einiger Zeit bekommt er flusiges, weiches Fell. Auch die Farbe verändert sich und wirkt wie ausgewaschen. Das Fell wird schneller schmutzig und verfilzt leichter. Natürlich gibt es bei den Trimmrassen auch Ausnahmefälle: Hunde die kein oder nur teilweise Trimmfell haben. Dann kann natürlich entweder gar nicht oder nur teilweise getrimmt werden. Auch bei alten oder kranken Hunden sollte man verantwortungsbewusst entscheiden, ob das Trimmen (da es einige Zeit in Anspruch nimmt) zugemutet werden kann/sollte.

   Natürlich müssen auch Augen und Ohren regelmäßig sauber gemacht werden. Bei den Pfoten sollte das Fell zwischen den Zehen

   und an den Ballen gekürzt werden. Bei Hunden mit viel Fell ist es häufig sinnvoll das Fell zwischen den Ballen auszuscheren, da

   sich sonst dort Knoten und Verfilzungen bilden können, was beim Laufen unangenehm ist und schmerzt. hund-0080.gif von 123gif.de Im

   Winter bilden sich dort dann auch vermehrt Eisklumpen. Ausserdem sollten die Ballen regelmässig eingecremt werden 

   (mit Melkfett, Vasiline oder einer speziellen Pfotenschutzcreme).